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„WS“ ist ein Kürzel, das in erotischen oder BDSM-Kreisen auftauchen kann und je nach Szene mehrere Bedeutungen hat. Die beiden häufigsten sind „Wasserspiele“ (das Einbeziehen von Urin/Natursekt in sexuelle Handlungen) und „Weibliche Supremacy“ (ein BDSM-Konzept, bei dem Frauen die dominante Rolle einnehmen). Gelegentlich nutzt man „WS“ auch für andere Begriffe, aber in der Regel bezieht es sich auf diese beiden Hauptkategorien. Der Kontext klärt meist, was gemeint ist.
Hier steht „WS“ für Wasserspiele, was in der Szene meist als Synonym für den Urin-Fetischspiel (Natursekt, Goldenshower) verstanden wird. Es beschreibt die Praxis, jemanden anzupinkeln oder angepinkelt zu werden. Ein Teil der Faszination kommt vom Grenzübertritt: Urin galt lange als „unrein“, die bewusste Überschreitung dieses Tabus kann erregen. Bei der Vorbereitung spielt auch die Ästhetik eine Rolle: Manche bevorzugen im Intimbereich einen kompletten Kahlschlag, andere rasieren sich Muster wie einen Freestyle Cut, um den visuellen Reiz zu erhöhen, wenn Flüssigkeiten über die Haut laufen.
Sicherheit und Hygiene sind wichtig. Urin ist meist keimarm, jedoch nicht hundertprozentig steril. Vorher viel Wasser trinken hilft, damit der Urin heller und geruchsmilder wird. Es sollte ein Ort gewählt werden, wo man bedenkenlos nass werden kann, etwa die Dusche.
„Weibliche Supremacy“ bezieht sich im BDSM-Kontext auf ein Beziehungs- oder Spielmodell, in dem die Frau die dominante Rolle ausübt und der Mann sich als unterlegen betrachtet. Oft werden dabei die männlichen Genitalien, die im Jargon auch als Kronjuwelen bezeichnet werden, zum Spielball der weiblichen Macht – sei es durch Keuschhaltung oder gezielte Reize. Dieses Modell kann weit über Sessions hinausgehen und im Alltag eine „Female-led Relationship“ (FLR) bilden.
Einige Paare leben das als Glaubenssatz: Die weibliche Energie sei natürlicherweise überlegen. Andere sehen es als Kink, ein Rollenspiel mit klaren Hierarchien. Wichtig ist dabei das Einverständnis: „Supremacy“ bedeutet keine echte Unterdrückung, sondern ein einvernehmliches Spiel mit Macht und Hingabe, bei dem oft verschiedene Symbole der Unterwerfung zum Einsatz kommen.
Manchmal findet man „WS“ auch als Abkürzung für „Warm Shower“ in Swinger-Foren. In selteneren Fällen könnte damit auch ein „Weiblicher Switch“ gemeint sein. Wer jedoch auf der Suche nach einem Partner ist und sich wie ein einsamer Wolf durch die Portale klickt, sollte bei diesem Kürzel immer genau auf den Kontext der Anzeige achten. Auch im Bereich der Verhütung gibt es Begriffe wie den Verhütungsschwamm, die jedoch nichts mit dem Kürzel WS zu tun haben, aber zeigen, wie technisch die Sprache in der Erotik sein kann.
Was ist die häufigste Bedeutung von WS?
In Fetisch-Anzeigen steht WS meist für „Wasserspiele“ (Natursekt). In BDSM-Profilen bezieht es sich oft auf „Weibliche Supremacy“ (Female Supremacy).
Ist Wasserspiel (WS) gefährlich?
Bei gesundem Urin und reinem Hautkontakt ist es gesundheitlich meist unbedenklich. Beim Trinken (Kophagie) oder Kontakt mit Schleimhäuten besteht ein gewisses Infektionsrisiko, falls der Partner eine Harnwegsinfektion hat.
Was bedeutet Female Supremacy im Alltag?
Es bedeutet, dass die Frau in der Beziehung die Entscheidungsgewalt hat. Dies kann von der Haushaltsführung bis hin zur sexuellen Kontrolle des Mannes reichen – alles auf Basis von Konsens.
„WS“ ist ein Kürzel mit zwei Hauptbedeutungen im erotischen Umfeld: Wasserspiele und Weibliche Supremacy. Beides hat in der BDSM- und Fetischszene eine weite Verbreitung. Wie immer ist der Kontext entscheidend: Ein Forum für Fetisch-Sex meint meist Natursekt, eine BDSM-Gruppe eher weibliche Herrschaft. Wenn Unklarheit besteht, sollte man nachfragen, um Missverständnisse zu vermeiden.
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![]() | Author: Daniel Krämer M.A. in Digital Sociology, Lead Tester und Experte für Dating-Produkte und Trends |